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Warum eigentlich eine Phytotherapie anwenden?

Unter der Phytotherapie wird generell die Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten durch Pflanzenteile, Pflanzen und deren Zubereitungen verstanden. Die Phytotherapie bietet weniger Nebenwirkungen und dafür eine starke Wirkung.

 

© Marco Gröning, Heilverzeichnis

Phytotherapie | © Marco Gröning, Heilverzeichnis

Was ist zu beachten?

Die Phytopharmaka haben ein breites pharmakologisches und therapeutisches Wirkprofil und Spektrum. Verglichen zu den synthetisch hergestellten Arzneimitteln gibt es oftmals weniger Nebenwirkungen. In der Naturheilkunde liegt der Ursprung der Phytotherapie und heute handelt es sich bei der naturwissenschaftlich orientierten Schulmedizin um einen festen Bestandteil. Für die Herstellung von Arzneimitteln werden weltweit über 20.000 Pflanzenarten genutzt. Die Pflanze wird in der Phytotherapie im Ganzen verwendet. Verwendung finden viele Pflanzenteile wie

    • Zwiebeln
    • Zweigspitzen
    • Wurzelstock
    • Wurzel
    • Stängel
    • Samen
    • Rinde
    • Knospen
    • Frucht
    • Hülse
    • Holz
    • oberirdische Pflanze
    • Blüte
    • und Blatt

Entscheidend dabei ist immer die Qualität der Rohstoffe bei den genutzten Pflanzen. Abgesehen von dem Wirkstoffgehalt stellt auch die Form der Zubereitung einen entscheidenden Faktor für die Qualitätsbestimmung von den Pflanzenheilmitteln dar. Die Phytotherapie wird auch als Pflanzenheilkunde benannt und sie wird in sämtlichen Kulturen der Erde gefunden. Bei den jeweiligen Medizinsystemen handelt es sich um eine der Grundmethoden. Bei der Pflanzenheilkunde handelt es sich auch um eine Säule von der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Die Anwendungen bei der Phytotherapie

Oftmals wird die Phytotherapie für die Selbstbehandlung herangezogen. Sehr oft werden Tees genutzt und damit diese Tees die volle Wirkkraft entfalten, ist die richtige Anwendung, Zubereitung, Lagerung und Ernte sehr entscheidend. Bei den Tees werden die Wirkstoffe besser durch die Schleimhäute bei leerem Magen aufgenommen. Die zarten Pflanzenteile wie Samen, Blätter und Blüten sowie auch einige Wurzeln, welche ätherische Öle enthalten, können am besten mit dem kochenden Wasser übergossen werden. Einige Wurzeln und Kräuter müssen mit kaltem Wasser übergossen und im Anschluss aufgekocht werden. Bei der Phytotherapie gibt es auch den Kaltauszug, die Gurgellösungen, Inhalationen, Bäder, Waschungen und Umschläge.

Die Anwendungsgebiete, Wirkweise und Wirksamkeit

Bei einigen kleinen Beschwerden oder auch zur Vorbeugung werden gerne Heilkräutertees als Hausmittel genutzt. Zu diesen Beschwerden gehören

  • leichte Verletzungen
  • Hauterkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Blasenleiden
  • Verdauungsprobleme
  • Magenbeschwerden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • SchlafstörungenErschöpfung
  • Atemwegserkrankungen
  • oder bei beginnenden Erkältungen.

 

© Marco Gröning, Heilverzeichnis

© Marco Gröning, Heilverzeichnis

Bei den Heilpflanzen beruht die Wirkung meist auf der komplexen Zusammensetzung aus Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen, Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischen Ölen. Einige Heilpflanzen wurden in der Zwischenzeit wissenschaftlich untersucht und die Wirksamkeit wurde anerkannt. Die Phytotherapie ist besonders bei funktionellen Störungen, bei psychosomatischen Erkrankungen und auch bei leichten chronischen Erkrankungen eine von Ärzten empfohlene und gute komplementärmedizinische Methode. Damit die Wirkstoffe bei den Kräutern bewahrt werden, spielen die richtige Aufbewahrung, Verarbeitung, Trocknung und Ernte eine wichtige Rolle. Organisch Kranke oder schwangere Frauen sollten nicht eine Selbstbehandlung mit der Phytotherapie vornehmen. Hier ist die Beratung der Fachleute sehr wichtig. Auch wenn es die Wirksamkeit der Pflanzen gibt, so sollten die Grenzen der Phytotherapie bei der Selbstbehandlung gekannt werden.

Wichtige Informationen zu der Phytotherapie

Bei der Pflanzenheilkunde handelt es sich um die älteste medizinische Therapiemethode überhaupt und weltweit handelt es sich um die gebräuchlichste Heilmethode. Viele Krankheiten können durch die pflanzlichen Arzneimittel behandelt werden. Meist erfolgt die therapeutische Anwendung von Pflanzenteilen oder Pflanzen in Form von Arzneidroge oder Tees. Zusätzlich beliebte Arzneiformen sind Kapseln, Dragees, Tabletten, Extrakte und Tinkturen. Pflanzliche Heilmittel sind beliebt bei der schwach ausgeprägten Symptomatik. Oft scheuen Patienten aufgrund von Nebenwirkungen die chemisch-synthetischen Präparate. Heilpflanzen werden gerne bei funktionellen Störungen oder wie wiederkehrenden Infekten genutzt. Die Phytotherapie hat auch bei der Kinderheilkunde ihren festen Platz. Größtenteils ist die therapeutische Wirkung der Inhaltsstoffe sogar wissenschaftlich belegt. Manche wirken so schleimlösend, andere entzündungshemmend und wieder andere auch abführend.

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